Museum bis auf Weiteres geschlossen!

Der Landkreis Weilheim-Schongau mit einer Inzidenz von über 1000 gilt als regionaler Corona-Hotspot. Das Stadtmuseum Weilheim ist deshalb bis auf Weiteres geschlossen.

Schließung der Dauerausstellung

Aufgrund bautechnischer Probleme muss die Dauerausstellung des Museums leider bis auf weiteres geschlossen bleiben. Im Sonderausstellungsraum im Erdgeschoss werden aber weiterhin Ausstellungen zu sehen sein (bitte beachten sie dazu die aktuellen Coronabestimmungen).

Auf dieser Seite informieren wir sie regelmäßig über unsere digitalen Angebote, unsere Pläne für einen Museumsumbau und unsere Sonderausstellungen.

Schätze aus dem Depot

Das heilige Kreuz

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Das heilige Kreuz
Schätze aus dem Depot

Da das Stadtmuseum Weilheim aufgrund der Maßnahmen zu Einschränkung der Corona-Pandemie zurzeit keine Ausstellungen zeigen kann, kommt die Reihe "Schätze aus dem Depot" nun als Film zu Ihnen nach Hause.

Weilheimer Stadtarzt

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Die Steine des Heiligen Liborius
Schätze aus dem Depot

Da das Stadtmuseum Weilheim aufgrund der Maßnahmen zu Einschränkung der Corona-Pandemie zurzeit keine Ausstellungen zeigen kann, kommt die Reihe "Schätze aus dem Depot" nun als Film zu Ihnen nach Hause.

Johannes der Täufer

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Ein spätgotisches Altarretabel
Schätze aus dem Depot

Da das Stadtmuseum Weilheim aufgrund der Maßnahmen zu Einschränkung der Corona-Pandemie zurzeit keine Ausstellungen zeigen kann, kommt die Reihe "Schätze aus dem Depot" nun als Film zu Ihnen nach Hause.

Löwe und Triton

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Löwe und Triton
Schätze aus dem Depot

Da das Stadtmuseum Weilheim aufgrund der Maßnahmen zu Einschränkung der Corona-Pandemie zurzeit keine Ausstellungen zeigen kann, kommt die Reihe "Schätze aus dem Depot" nun als Film zu Ihnen nach Hause.

Porträt des Bindo Altoviti Porträt des Bindo Altoviti nach einem Gemälde Raffaels, Bild: Augustin Schmidtner

Die Weilheimer Zeichnungsschule
Schätze aus dem Depot

08.07.2020 bis 22.07.2020

Um das Gewerbe im Königreich Bayern zu fördern, war man ab dem Ende des 18. Jahrhunderts darum bemüht, in allen Städten Zeichenschulen einzurichten. Dort sollten die Schüler die Grundlagen von Perspektive, Proportionen und Zeichentechniken erlernen, die ihnen in ihren späteren Berufen als Zimmermann, Goldschmied, Schreiner, Baumeister etc. von Nutzen sein konnten.

Ein Gemälde des Künstlers

Venedig in Weilheim: Johann Sebastian Troger kopiert Veronese
Schätze aus dem Depot

10.04.2018 bis 18.04.2018

Johann Sebastian Troger (etwa 1730 bis 1792) war der letzte Weilheimer Maler, der in größerem Umfang Aufträge von Seiten der Kirche oder von Privatleuten erhielt.

So schuf er zum Beispiel die Deckenfresken der Kirche St. Pölten und es ist auch bekannt, dass einige Weilheimer Hausfassaden aufwendig von ihm bemalt wurden. Neben solchen großen Decken- bzw. Fassadenfresken malte Troger jedoch auch kleine zur privaten Andacht dienende Bilder, von denen sich eins in den Beständen des Stadtmuseums erhalten hat.

Evangelist Markus Bild: Evangelist Markus, Foto: Stadtmuseum Weilheim i.OB

Die vier Evangelisten aus den Niederlanden
Schätze aus dem Depot

07.02.2018 bis 21.02.2018

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts schenkte die Weilheimer Schuhmacherwitwe Maria Salcher dem Stadtmuseum vier auf Holz gemalte Darstellungen der vier Evangelisten.

Die Abbildungen zeigen die Heiligen jeweils mit Buch, Federkiel und Tintenfass in einem Innenraum an einem Tisch sitzend. Vor diesem Tisch sind bei Johannes, Markus und Lukas ihre Wappentiere der Adler, der Löwe und der Stier zu sehen, während sich der dem Heiligen Matthäus beigegebene Engel von hinten über den Tisch beugt, um dem Evangelisten die Heilige Schrift zu diktieren.

Ruinenlandschaften Zeichnung Foto: Stadtmuseum Weilheim i.OB

Alles kaputt: Ruinenlandschaften
Schätze aus dem Depot

05.12.2017 bis 13.12.2017

Seit der Zeit der Renaissance begeisterte man sich nicht nur für die Geschichte, Philosophie und Kunst der Antike, sondern interessierte sich auch für die materiellen Hinterlassenschaften dieser Epoche.  Insbesondere die Ruinen der monumentalen Tempel, Paläste und Thermen, wie man sie vor allem in Rom finden konnte, faszinierten die Gemüter.

Sie galten einerseits als Beweis von Größe, Macht und Pracht des römischen Reiches und wurden somit zu einem romantischen Sehnsuchtsort eines vermeintlich goldenen Zeitalters. Andererseits fungierten sie aber auch als Vanitas Symbol – als Hinweis darauf also, dass aller weltlicher Glanz und Ruhm vergänglich ist.

Josef Bocksberger Porträt Josef Bocksberger, Foto Stadtmuseum Weilheim

Die Bocksberger
Schätze aus dem Depot

22.11.2016 bis 29.11.2016

Die Bocksberger: Eine Weilheimer Familie des 19. Jahrhunderts

Als Josef Bocksberger aus Antdorf im Jahre 1802 die Weilheimer Nestlerstochter Franziska Sayrach heiratete erwarb er damit auch ein Haus in der Weilheimer Schmiedgasse. Als Nestler stellte er dort Bänder, Schnüre und Riemen aus Leder her. Später scheint er auch das Handwerk eines Weißgerbers ausgeübt zu haben, der aus Kalbs- und Ziegenleder vor allem Handschuhe verfertigte. Und so hält er auf den Porträts im Stadtmuseum Weilheim, die ihn und seine Frau als modisch gekleidete Bürger zeigen, wohl auch ein Stück feines dünnes Leder in der Hand.

Chorleiter Johann Diemer Chorleiter Johann Diemer, Foto Stadtmuseum Weilheim

Die Passion des Herrn Steigenberger
Schätze aus dem Depot

21.06.2016 bis 29.06.2016

Ein Weilheimer Fotograf in Oberammergau.

Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts trat das neue Medium der Fotografie auch in den kleineren bayerischen Städten seinen Siegeszug an. In Weilheim waren es vorerst Fotografen aus anderen Orten, die regelmäßig die Stadt besuchten um ihre Dienste anzubieten. Der erste in Weilheim selbst ansässige Fotograf war wohl der Zeichenlehrer und Lithograf Anton Lehning, der 1859 als Fotograf im Weilheimer Wochenblatt inserierte. Fotografien aus seiner Hand sind nicht bekannt und es ist anzunehmen, dass er das Metier schon bald wieder aufgab.

Gipsmodell

Ein Denkmal für den Admiral
Schätze aus dem Depot

31.05.2016 bis 12.06.2016

Dem 1863 als Spross einer alteingesessenen Weilheimer Familie geborenen Franz Hipper gelang eine steile Karriere in der kaiserlichen deutschen Marine.

Als Chef der Aufklärungsflotte unterstand ihm beim Ausbruch des 1. Weltkrieges ein wichtiger Teil der deutschen Flotte.Insbesondere nach seinem geschickten militärischen Verhalten in der Seeschlacht vor dem Skagerrak wurde Hipper in Deutschland als Kriegsheld gefeiert und  im Jahre 1918 zum Oberbefehlshaber der deutschen Hochseeflotte ernannt.


Ein Kupferstich der Sammlung

Mythologisches aus der graphischen Sammlung
Schätze aus dem Depot

10.11.2015 bis 17.11.2015

Das Stadtmuseum Weilheim verfügt über eine große graphische Sammlung. In ihr befinden sich mehr als tausend Handzeichnungen, Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen aus fünf Jahrhunderten.

Da Papier ein empfindliches Material ist, das insbesondere gegen zu starke Belastung durch Tageslicht geschützt werden muss, können diese Schätze nicht dauerhaft ausgestellt werden. In der Reihe Schätze aus dem Depot wird diesmal eine zusammengehörende Gruppe von Radierungen aus der Sammlung des Museums ausgestellt.

Pläne für die Neugestaltung

Die Umgestaltung der Hl. Kreuzkirche im Jahre 1880
Schätze aus dem Depot

21.06.2015 bis 30.07.2015

Als Carl August Böhaimb im Jahre 1857 Stadtpfarrer von Weilheim wurde, machte er sich bald daran die Weilheimer Kirchen einer Renovierung und Umgestaltung zu unterziehen. Im Jahre 1880 war das kleine, vor den Toren der Stadt gelegene Kreuzkirchlein an der Reihe.

Als offizieller Anlass wurde das Wittelsbacher-Jubiläum von 1880 gewählt. In diesem Jahr feierte das bayerische Herrscherhaus mit vielen Festen und Veranstaltungen sein 800-jähriges Thronjubiläum. Und die Weilheimer Kreuzkirche war hier ein guter Anknüpfungspunkt, da sie eng mit einer Person aus dem Heise Wittelsbach verknüpft ist. Für die 1499 geweihte Kreuzkirche nämlich hatte Herzog Christoph der Starke, der für einige  Jahre ein Kleinstherzogtum bestehend aus Pähl, Rauchenlechsberg, Weilheim, Landsberg und Schongau  innehatte, eine Wochenmesse gestiftet.

Eine bunte Zeichnung

Ein Weilheimer bei den königlichen Hartschieren
Schätze aus dem Depot

25.11.2014 bis 03.12.2014

Ein Weilheimer bei den königlichen Hartschieren.

Am 1. Dezember 1916 hatte es der gebürtige Weilheimer Otto Vogl geschafft: Seinem Gesuch in der Leibgarde der bayerischen Könige dienen zu dürfen wurde stattgegeben. Er war nun einer von hundert königlich bayerischen Hartschieren. In prächtige repräsentative Uniformen gewandet oblag dieser kleinen Einheit die Bewachung der Münchner Residenz. Wie stolz Otto Vogl auf seine Zugehörigkeit zu den Hartschieren war lässt sich daran erkennen, dass er im Jahre 1930 dem Museum seiner Heimatstadt fünf kolorierte eigenhändige Zeichnungen schenkte, die die Uniform dieses Leibregiments zeigen.

Heiligenbildchen

"Schöne Arbeiten" im Stadtmuseum
Schätze aus dem Depot

14.05.2013 um 18:00 Uhr

Die Klöster des Barock vergaben nicht nur zahlreiche Kunstaufträge an Künstler sondern auch die Schwestern und Brüder selbst traten des Öfteren als Künstler oder Kunsthandwerker in Erscheinung.

Eine Kunstform, die insbesondere im 18. Jahrhundert auch in vielen bayerischen Klöstern blühte, war die Herstellung von sogenannten „Schönen Arbeiten.“ Bei diesen kunsthandwerklichen Erzeugnissen, die man auch oft unter dem Begriff „Klosterarbeiten“ zusammenfasst, handelt es sich um aufwendig verzierte Reliquienpartikel, Heiligenbildchen oder Medaillons. Sie wurden mit Blüten, Blättern, Früchten, Voluten und Spiralen aus Glassteinen, Gold- und Silberdrähten, Wachs, Pailletten, Spitzen und Borten prächtig geschmückt. Als Ausschmückung und Andachtsobjekte fanden sie ebenso in Klosterzellen wie in Hauskapellen, Bürger- und Bauernstuben Verwendung.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag:
10:00 bis 17:00 Uhr

Sonntag und Montag:
geschlossen

Eintritt frei

Kontakt

Stadtmuseum Weilheim i.OB
Marienplatz 1
82362 Weilheim i.OB

Telefon 0881 682-6000
E-Mail info@stadtmuseum-weilheim.de